„Think Tank“ für innovative FM-Lösungen im Spitalumfeld
Verschaffen Sie sich einen Überblick über das Projekt „Think Tank“, welches von fmpro, dem Institut für Facility Management der ZHAW und RESO Partners AG in Zusammenarbeit mit Spitalbetrieben für Spitalbetriebe realisiert werden soll.
Ausgangslage Gesundheitswesen Schweiz Akutspitäler
Die Einführung von SwissDRG und die Verkürzung der Aufenthaltsdauer der Patienten im Spital zwingen die Spitäler zu agieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu steigern.
Mit der Einführung von SwissDRG wird eine höhere Kostentransparenz und Kostenreduktion angestrebt. Deutschen Studien zufolge beträgt der Anteil des Facility Managements an den Gesamtkosten rund 35 – 40% (Lennerts et al, 2004). Als Konsequenz wird erwartet, dass vermehrt Standardisierungen und Optimierungen der Prozesse vorgenommen werden. Bis heute wurden die Flächenerstellungs- und Nutzungskosten grösstenteils durch Gemeinden oder Kantone getragen, neu werden diese und alle anderen Investitionskosten vollumfänglich mit der Fallpauschale vergütet und müssen darüber finanziert werden. Dieser Umstand verschärft die finanzielle Situation der Institutionen noch zusätzlich. Aufgrund der stetigen Weiterentwicklung im medizinischen und technologischen Bereich verkürzt sich zudem die Aufenthaltsdauer der Patienten im Spital, was dazu führt, dass die Spitäler mittelfristig über freie Kapazitäten verfügen werden.
Aus diesen Gründen gewinnt der Bereich Facility Management (FM) an Bedeutung. Einerseits soll FM mithelfen, Kosten zu sparen und anderseits dazu beitragen, mit hervorragenden Service- und Support-Leistungen das Image des Spitals zu steigern. Dadurch wird auch den erhöhten Anforderungen der Patienten (respektive Kunden) an die Serviceleistungen Rechnung getragen, was die Auslastung der Unternehmung „Spital“ positiv beeinflussen wird.
Der Think Tank sammelt FM-relevante Fragestellungen und beantwortet diese mit praxisnahen Lösungsansätzen.
Dabei werden alle wichtigen Parteien und vor allem auch die Akteure an den Schnittstellen miteinbezogen. Das Ziel des Think Tanks ist die FM-Branche heute und für die Zukunft zu stärken. Demzufolge werden die Erkenntnisse für die gesamte Branche von grossem Nutzen sein, da Lösungen praxisorientiert, nachhaltig und imagefördernd dargelegt werden sollen.
Im Think Tank werden die komplexen Fragestellungen der einzelnen Mitglieder-Betriebe aufgenommen und gebündelt. Je nach Priorität werden lösungsorientierte Ansätze erforscht und die Resultate den Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Als zweiter Schritt sollen diese Lösungen der gesamten Branche zugänglich gemacht werden. Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit jeweils am jährlich stattfindenden IMMOHEALTHCARE KONGRESS in Nottwil vorgestellt.
Die Finanzierung dieser Forschungs- und Entwicklungsarbeit soll über jährliche Think Tank- Mitgliederbeiträge von mitwirkenden Spitälern und Sponsoren sichergestellt werden. Jede Fragestellung wird zudem dem Bundesamt für Bildung und Technologie BBT als Fördergesuch KTI eingereicht. Um KTI Fördergelder beantragen zu können, sind folgende „Rollen“ abzudecken:
• Forschungsinstitution (wissenschaftliche Seite / Projektleitung / KTI Antrag)
• Unternehmensberatung („Multiplikator“)
• Branchenvertreter (Sicherstellung branchengerechte Aufarbeitung)
• Spitäler (Datengrundlage aus der Praxis)
• Weitere Interessierte für die Lösungsvorschläge (,Kantone, Stiftungen, etc.)
Organisation Think Tank
Als führender Branchenverband im FM mit einem grossen Mitgliederstamm im Gesundheitswesen, unterstützt fmpro das Projekt als Trägerorganisation und nimmt die Funktion als neutraler Branchenvertreter wahr. Die Zusammenarbeit zwischen fmpro und den einzelnen Mitwirkenden wird in schriftlichen Vereinbarungen festgehalten. Diese regeln die Leistungen und Gegenleistungen der Parteien. Die Vereinbarung kann auf Ende jedes Kalenderjahres gekündigt werden.
Die Definition der Forschungsfragen, die Verwendung der Gelder und die Festlegung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung, legt der Steuerungsausschuss fest. Dieser setzt sich aus folgenden sechs Vertreter/Innen zusammen:
· je 1 Vertretung pro Spitalkategorie (Grossbetriebe / mittlere Betriebe und Verbunde / Regionalspitäler)
· je 1 Vertreter seitens fmpro, RESO Partner AG, ZHAW Institut für Facility Management
Ihr Vorteil als mitwirkende Institution oder als Sponsor
Als mitwirkendes Spital können Sie konkrete Fragestellungen einbringen, mitgestalten und von detaillierter Einsicht in die laufenden Projektergebnisse bis hin zu bereits in Praxis einsetzbaren Unterlagen profitieren. Sie erhalten einen wertvollen Wissensvorsprung und damit einen Wettbewerbsvorteil.
Als Sponsor werden Sie namentlich erwähnt, in Publikationen aufgeführt und zu Informationsveranstaltungen sowie ausgewählten Projektsitzungen eingeladen. Sie erhalten vom Steuerungsausschuss genehmigte Vorabinformationen. Sie unterstützen zudem ein FM-Projekt von wirtschaftlicher Signifikanz, was sich positiv auf das Image und die gesellschaftliche Anerkennung vom FM auswirkt.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns über Ihre Anmeldung als mitwirkendes Spital oder als Sponsor.
Direktlinks
• Anmeldung als Sponsor/Partner
• Kontakt zur Geschäftsstelle fmpro
Anmeldelink
Unterlagen
Trägerschaft
Mitwirkende
Partner
Betriebe Barmelweid
Hirslanden Klinik Luzern
Hirslanden Klinik Zürich
Solothurner Spitäler
Spitalregion Fürstenland Toggenburg
Spitalzentrum Biel
Psychiatrische Dienste AG
UniversitätsSpital Zürich
Sponsoren
gammarenax
HSG Zander (Schweiz) AG
Vebego Services
